WB Innsbruck

Wettbewerb Heim für studentisches Wohnen Kranebitter Allee

Beschreibung

Beim geladenen Wettbewerb des Neubaus des Studentenheims Technik Uni Innsbruck, Kranebitter Allee wurde zusammen mit dem Architekturbüro Machné und Glanzl Innsbruck-Lienz nachstehendes Konzept entwickelt.

Städtebauliche Leitidee
Das neu gebildete Grundstück weist nicht nur einen wertvollen Naturbestand auf, sondern befindet sich auch an der Schnittstelle zweier städtebaulicher Richtungen. Einerseits befindet sich der gesamte Uni-Campus in einer Umbauphase, andererseits grenzt eine sehr expressive Wohnbauanlage an das Grundstück. Diese Wohnbauanlage besteht aus Doppelhäusern, von denen das letzte im Westen nicht fertig gebaut scheint. Diesen Umstand nimmt das vorliegende Projekt auf und errichtet den ersten Teil, des neuen Studentenheims als Addition dieses halben Wohnbaus. Dieser Riegel stellt das „Fertig bauen“ der städtebaulichen Gestalt des bestehenden Wohnbaus dar. Dadurch kann auch der Naturraum in seiner maximalen Größe erhalten bleiben bzw. ergänzt werden.
Der zweite Teil des Studentenheims wird als präziser Solitär in den sich nun ergebenden Raum gesetzt. Dieser Bauteil tritt als Turm in Erscheinung und schließt einerseits die städtebauliche Entwicklung des Uni-Campus ab und bildet andererseits das Bindeglied zum Wohnbau. Neue Räume und Plätze mit hoher städtebaulicher Qualität können dadurch entstehen.
Die beiden Baukörper des Studentenheims treten erst ab dem Erdgeschoss (ca. das Niveau des bestehenden Wohnbaus) als solche in Erscheinung. Das Gelände ausnutzend dient das Gartengeschoss darunter als verbindendes Element. In diesem können sich die Student:innen trockenen Fußes zwischen den zwei Bauteilen des Studentenheims bewegen.

Details

  • Kunde: BG Frieden, Innsbruck
  • Projekt Beginn: 2026

Ingenieurbüro DI Gerald Altenweisl