KG St. Johann i.T. 1. Platz

Geladener anonymer Wettbewerb 1. Platz

Beschreibung

In Zusammenarbeit mit Architektur P3, St. Johann i.T. wurde die Neuerrichtung eines Kindergartens samt Kindergrippe im Sommer 2018 bearbeitet.
Es konnte dabei der 1. Rang erzielt werden.

Freiraumkonzept
Eingebettet in eine sanft gewellte Landschaft, die sich vom Erdgeschoß über eine Rampe oberhalb des Parkdecks in das 1. OG erstreckt, werden unterschiedliche Frei- und Grünflächen geschaffen welche den Bedürfnissen der Nutzergruppen angepasst sind wie:
Der „ZUCCHINIGARTEN“ am Dach der Kindergrippe der mittels Brücke erreicht wird und auf befestigtem Untergrund wo sich großzügige Hochbeete für Blumen & Kräuter sowie Obstgehölze befinden, zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie eine Naschhecke entlang der Absturzsicherung.
Der „BEWEGUNGSGARTEN“ mit Ballspielfeld (Multifunktionsplatz), Gocard-Bahn, „Piratenstrand“ (Sand/Matsch-Landschaft mit Spielschiff, Bauplattform, Sonnensegel, Kleinkinderschaukeln), Aussichtshügel und beschattetem Jausenplatz`l. Eingefriedet ist die Fläche mittels „grünem Zaun“ (Wildzierstrauchhecke am Maschendrahtzaun).
Der „KINDERPARK“ mit Rutschhügel und Hangrutsche an der Anrampung, „Kletter-, Balancier-Schaukelwald“, Spielwiese, Baumgruppen und Wildstrauchhecke sowie einem „Weiher“ mit Stegen sowie Wasserfontänen. Auch hier ist die Fläche kindersicher ausgeführt mit Hilfe eines weitgehend unsichtbaren grünen Zaunes bzw. Teichgeländer mit angebrachten Blumen/Gräsermotiven aus Holz und kindersicherem Tor. Die Teichanlage soll dabei als attraktiver Gestaltungsschwerpunkt der Erholung dienen und gleichsam ein zaunüberwindendes, verbindendes Landschaftselement zur künftigen Wohnbebauung am Nachbargrundstück darstellen.
Die unterschiedlichen Zonen sind mittels barrierefreier Wege verbunden, an denen sich auch Sitzbänke befinden und es ist eine Anbindung an das örtliche Fuß- und Radwegenetz bzw. zur künftigen Wohnbebauung des Nachbargrundstücks vorgesehen.

Details

  • Kunde: St. Johann i.T.
  • Projekt Beginn: 2018
  • Projekt Ende: 2018

Ingenieurbüro DI Gerald Altenweisl